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Fakultät Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Bil­dungs­for­schung

Forschungsprojekte

Discourses of Transformation: Wege zur sozial-ökologischen Transformation

Die Klimakrise stellt eine existentielle Bedrohung für menschliches Leben aus der Erde dar. Viele Menschen machen sich daher berechtigte Sorgen, wenn sie an unsere kollektive Zukunft denken. Eine Möglichkeit, mit diesen Sorgen umzugehen, ist sie zu Verdrängen und am Status quo festzuhalten (siehe Discourses of Climate Delay). Aber Krisen können ebenfalls dystopisches und utopisches Denken fördern. Aus diesen dystopischen und utopischen Gedanken können sich neue Zukunftsvisionen formen. Vor allem positive Zukunftsvisionen können dabei ein Weg sein, die sozial-ökologische Transformation denkbar und erreichbar zu machen. 

Ansprechpartner*in: Dr. Dorothea Metzen


Klimaengagement & psychische Gesundheit: Aktivismus‑Burnout verstehen und bewältigen

Engagement für Umwelt- und Klimaschutz ist ein zentraler Baustein für sozial-ökologischen Wandel, kann für Engagierte jedoch auch belastend sein. Aktivismus‑Burnout beschreibt die verminderte Fähigkeit, langfristig aktiv zu bleiben, weil andauernde Stressfaktoren zu emotionaler Erschöpfung führen. In unserem Projekt untersuchen wir, wie sich Aktivismus‑Burnout empirisch erfassen lässt, welche Faktoren damit zusammenhängen und welche Interventionen Engagierte dabei unterstützen können, ihr Engagement regenerativ und langfristig aufrechtzuerhalten.

Ansprechpartner*in: Paula Blumenschein


Discourses of Climate Delay: Was tun gegen Klimaschutzausreden?

Die politische Debatte um Klimaschutz zeichnet sich durch die Reproduktion von sogenannten Verzögerungsdiskursen aus: Ausreden, welche das Ziel haben Klimaschutz zu verzögern und dabei mit vermeintlichen wirtschaftlichen argumentieren oder die Verantwortung umlenken. Die Verzögerungsdiskurse sind präsent in Werbung, Medien und Debatten. Sie verteidigen den Status Quo und zeichnen ein Bild von einer Zukunft in der sich unser Leben nicht ändern muss um der Klimakrise zu begegnen – obwohl in Wahrheit eine umfassende Transformation notwendig ist. Wir untersuchen, wie die Zustimmung zu diesen Ausreden mit Klimaschutzverhalten und Politikunterstützung zusammenhängt. In experimenteller Forschung untersuchen wir, ob die Zustimmung zu diesen Ausreden verändert werden kann und ob dies einen Einfluss auf Politikunterstützung hat. 

Ansprechpartner*in: Dr. Dorothea Metzen

Webseite: https://osf.io/rgfe9 und https://osf.io/kxj38


Klimaemotionen: Von Angst bis Zuversicht

Die Auseinandersetzung mit der Klimakrise kann unterschiedliche Gefühle auslösen - sogenannte Klimaemotionen. Neben Klima‑Angst lassen sich viele weitere Emotionen beobachten (z. B. Wut, Schuld, Einsamkeit, Zuversicht). Wir untersuchen, wie Klimaemotionen valide messbar sind und wie sie mit klimafreundlichem Verhalten (z. B. Einfluss auf das soziale Umfeld, Aktivismus) zusammenhängen. Dazu analysieren wir Klimaemotionen auch längsschnittlich mittels mehrfach täglicher Befragungen (Ecological Momentary Assessment), um zugrundeliegende Prozesse und Folgen besser zu verstehen.

Ansprechpartner*in: Prof. Dr. Stephan Heinzel

Webseite: https://osf.io/xtw2p/


Public Climate School

Public Climate School - Evaluation und Implikationen

Die Public Climate School ist ein Format, welches eine Woche lang überregional an Schulen und Universitäten durchgeführt wird und dort verschiedene Seminare und Vorträge rund um die Klimakrise organisiert. Das Ziele der Public Climate School sind Bildung für nachhaltige Entwicklung und Klimabildung, sowie die Verbesserung von Handlungskompetenzen und Selbstwirksamkeit. Seit 2021 ist unser Lehrstuhl Teil eines Teams, welches die Public Climate School wissenschaftlich begleitet. Dabei untersuchen wir, ob die Public Climate School einen Einfluss auf z.B. Klimawandelwissen, Selbstwirksamkeit, Klimaemotionen oder Klimaschutzverhalten hat.

Webseite: https://publicclimateschool.de

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel


Towards precision psychotherapy for non-respondent patients: From signatures to predictions to clinical utility

DFG-Forschungsgruppe 
“Towards precision psychotherapy for non-respondent patients: From signatures to predictions to clinical utility” [FOR 5187]
gemeinsam mit 12 weiteren Antragstellern von HU, FU, Charité und PHB Berlin

Subprojekt 8 
“Dynamic causal modelling of emotion regulation as predictors of treatment (non-) response to CBT in internalizing disorders” (HE 7464/8-1)
in Kooperation mit Prof. S. Erk.

Projektlaufzeit: 2022 – 2026

Ansprechpartnerin*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel

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PANDA: Psychotherapy in social anxiety disorder and alterations in neural processing

Projektförderung durch die DFG für das Projekt
“Psychotherapy in social anxiety disorder and alterations in neural processing (PANDA)“ (HE 7464/6-1)
in Kooperation mit Prof. B. Renneberg.

Projektlaufzeit: 2019 – 2022

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel

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MoMaP-2: Domänenspezifische behaviorale und neuronale Effekte von motorischer und kognitiver Ermüdung auf modalitäts­­spezifische Doppelaufgabeninterferenz bei jungen und älteren Erwachsenen

Projektförderung durch das DFG-Schwerpunktprogramm 1772 für das Projekt
„Domänenspezifische behaviorale und neuronale Effekte von motorischer und kognitiver Ermüdung auf modalitäts­­spezifische Doppelaufgabeninterferenz bei jungen und älteren Erwachsenen“ (MoMaP-2) (HE 7464/1-2)
in Kooperation mit Profs. U. Granacher, M. Rapp, C. Stelzel.

Projektlaufzeit: 2019 – 2022

Ansprechpartner*innen: Prof Dr. Stephan Heinzel

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STEP.De: Sporttherapie bei Depression

Projektförderung durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses für das Projekt
„Sporttherapie bei Depression (STEP.De)“ (01NVF17050)
in Kooperation mit L. Straubing (Konsortialführung), D. Chruscz, Dr. A. Heißel, Prof. M. Rapp, O. Schrade, P. Schwitters. 

Subprojekt: Prozessevaluation der Sport- und Psychotherapie (PI: S. Heinzel)

Projektlaufzeit: 2018 – 2022

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel

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COPE: Neurokognitive Adaptivität und deren Beeinflussung durch kognitives Training bei Patienten mit Zwangsstörung

Projektförderung durch die DFG für das Projekt
„Neurokognitive Adaptivität und deren Beeinflussung durch kognitives Training bei Patienten mit Zwangsstörung (COPE)“ (HE7464/4-1)
n Kooperation mit Dr. R. Grützmann.

Projektlaufzeit: 2018 – 2021

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel

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SPeED: Neuronale Korrelate und Wirkmechanismen der Augmentation von Psychotherapie durch Ausdauersport bei leichter bis mittelgradiger Depression

Projektförderung durch die DFG für das Projekt
„Neuronale Korrelate und Wirkmechanismen der Augmentation von Psychotherapie durch Ausdauersport bei leichter bis mittelgradiger Depression (SPeED)“ (HE 7464/2-1)
in Kooperation mit Profs. T. Fydrich, A. Ströhle.

Projektlaufzeit: 2016 – 2020

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel

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MoMaP-1: Modalitätsspezifische Effekte im Arbeitsgedächtnis auf Gleichgewichts­kontrolle in Doppelaufgaben, assoziierte neuronale Korrelate, und trainingsinduzierte Plastizität im Alter

Projektförderung durch das DFG-Schwerpunktprogramm 1772 für das Projekt 
„Modalitätsspezifische Effekte im Arbeitsgedächtnis auf Gleichgewichts­kontrolle in Doppelaufgaben, assoziierte neuronale Korrelate, und trainingsinduzierte Plastizität im Alter (MoMaP-1)“ (HE 7464/1-1)
in Kooperation mit Profs. U. Granacher, M. Rapp.

Projektlaufzeit: 2015 – 2019

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel


Kognitive Verhaltenstherapie und Gesundheitssport bei Depression

Projektförderung durch die Emanuela Dalla Vecchia Stiftung Depressions­forschung für das Projekt:
“Kognitive Verhaltenstherapie und Gesundheitssport bei Depression”.
In Kooperation mit Dr. A. Heißel.

Projektlaufzeit: 2015 – 2017

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Stephan Heinzel