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Fakultät Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Bil­dungs­for­schung

Forschungsprojekte

Einsamkeit und subjektives Wohlbefinden bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Spätestens seit der Pandemie ist klar, dass es nicht nur die alten Menschen sind, die einsam sind, sondern das Einsamkeit mindestens genauso stark junge Erwachsene betrifft. Unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Maike Luhmann wurde als Add-On zur Glücksstudie die Einsamkeit von jüngeren (13-15 jährige, Glücksstudie) und älteren Jugendlichen (16-20-jährige) untersucht. Es zeigte sich, dass sich mehr als die Hälfte der älteren Jugendlichen moderat oder stark einsam fühlten (für Details und Handlungsempfehlungen s. Luhmann et al., 2023; www.land.nrw/press...ierung). Aufbauend auf dieser Studie führt der Lehrstuhl aktuell und zukünftig weitere Studien zum Zusammenspiel von subjektiven Wohlbefinden und Einsamkeit durch. Hier soll auch das Training MindOut dahingehend evaluiert werden, ob es geeignet ist, das Einsamkeitserleben bei Jugendlichen zu reduzieren.

Ansprechpartnerin (wissenschaftliche Leitung): Prof. Dr. Ricarda Steinmayr


MindOut - Soziales und emotionales Wohlbefinden fördern. Ein Programm für Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe weiterführender Schulen

Die Förderung des sozialen und emotionalen Wohlbefindens junger Menschen ist ein wichtiger Faktor für ihre Entwicklung und ermöglicht es ihnen, langfristig positive Ergebnisse in Schule, Beruf und Leben im Allgemeinen zu erzielen. Mit MindOut soll diese Lücke geschlossen und den weiterführenden Schulen ein kompetenzbasiertes Programm zur Förderung des sozialen und emotionalen Wohlbefindens von jungen Menschen im Alter von 15 bis 18 Jahren unterbreitet werden

Ansprechpartnerin (wissenschaftliche Leitung): Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

Ansprechpartnerin (wissenschaftliche Mitarbeit): M.Sc. Victoria Sophie Listing

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GLÜCK: Wohlbefinden im Jugendalter

Das vom Mercator Research Center Ruhr geförderte Projekt untersucht wie sich das subjektive Wohlbefinden von Jugendlichen verändert und durch welche Faktoren sich individuelle Unterschiede in diesen Veränderungen erklären lassen.

Ansprechpartnerin*innen: Prof. Dr. Ricarda Steinmayr und M.Sc. Miriam Schmitz

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FederleichtLernen: Lernunterstützung in der erweiterten Realität mit Hilfe eines intelligenten Sensorstiftes Teilvorhaben: Aus Fehlern motiviert lernen

Die Grundlage des geplanten Projektes bildet die Lernumgebung in der erweiterten Realität, die mit Hilfe eines Sensorstiftes Daten über die Lernsituation aufzeichnet (z.B. Stiftbewegung, physische und physiologische Parameter).

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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MopeD - Motivations- und persönlichkeitsbezogene Determinanten der intellektuellen Entwicklung im Grundschulalter

MopeD, ein von der DFG unterstütztes Forschungsprojekt, untersucht den reziproken Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften, genauer von Investment-Traits und Intelligenzentwicklung von Grundschulkindern.

Ansprechpartner*innenJun.-Prof. Dr. Sebastian Bergold und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr 

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Studie zur Qualität von Distanzunterricht ("Homeschooling")

Dieses Projekt konzentriert sich auf die aktuelle Situation und zur Qualität des Homeschoolings in Deutschland. Mehr Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Projektwebsite.

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Motivationsentwicklung

Stark motivierte Schülerinnen und Schüler sollten in der Schule erfolgreicher sein als ihre weniger motivierten Peers, da eine hohe Lernmotivation zum Beispiel mit Neugierde, größerem Engagement und höherer Persistenz bei der Bearbeitung von schulischen Aufgaben einhergeht. Ein häufig replizierter Befund aus Studien zur Entwicklung der schulischen Lern- und Leistungsmotivation ist, dass sich diese über die Schulzeit hinweg ungünstig entwickelt.  Dieses Projekt beleuchtet verschiedene Aspekte der Motivationsentwicklung von Schüler:innen. 

Ansprechpartner*innen: Dr. Anne Franziska Weidinger (nicht mehr an der TU Dortmund) und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Testfairness bezüglich Geschlecht

Geschlechtsunterschiede in kognitiven Fähigkeiten gehören zu den am meisten diskutierten und beforschten Themen der Differentiellen Psychologie. Insbesondere wenn Leistungstests Grundlage für wichtige Entscheidungen in der Praxis sind – beispielsweise in der Personalauswahl –, ist eine geschlechterfaire Messung unabdingbar. Finden Sie weitere Informationen über dieses Projekt über die Projektwebsite.

Ansprechpartner*innen: Jun.-Prof. Dr. Sebastian Bergold und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Kognitive Entwicklung im Schulalter

Kognitive Entwicklung ist ein hochrelevantes Thema an der Schnittstelle zwischen Entwicklungspsychologie und Pädagogischer Psychologie. An unserem Lehrstuhl untersuchen wir schulbezogene und individuelle Determinanten der kognitiven Entwicklung im Schulalter. Als schulbezogene Determinanten untersuchten wir die Beschulungsdauer und die Beschulungsqualität; bezüglich individueller Determinanten untersuchen wir insbesondere Investment-Traits.

Ansprechpartner*innen: Jun.-Prof. Dr. Sebastian Bergold und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Intellektuelle Hochbegabung

Ein aktuelles und wichtiges Thema der Pädagogischen Psychologie ist intellektuelle Hochbegabung.  Weitere Informationen zu diesem Projekt und den kokreten Forschungen zur intellektuellen Hochbegabung an der TU Dortmund ist unter der Projektwebsite zu finden. 

Ansprechpartner*innen: Dr. Linda WirthweinJun.-Prof. Dr. Sebastian Bergold und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Pädagogisch-psychologisches Wissen von Lehrer:innen zu Diversität im Kontext schulischer Inklusion

Pädagogisch-psychologisches Wissen von Lehrer_innen umfasst Kenntnisse über Lernende, Lernen und Lehren, die unabhängig vom Unterrichtsfach oder Bildungsbereich sind (Voss, Kunina-Habenicht, Hoehne & Kunter, 2015). Es ist Bestandteil der professionellen Kompetenz von Lehrer_innen und geht u.a. mit einer höheren Unterrichtsqualität und geringeren Burnout-Symptomen einher. Zur Erfassung pädagogisch-psychologischen Wissens liegen bereits einige Testverfahren vor, die sich sowohl in den inhaltlichen Schwerpunkten als auch in der Länge und dem verwendeten Testmaterial deutlich unterscheiden (für einen aktuellen Überblick siehe Voss et al., 2015).

Ansprechpartner*innen: Lisa Tometten M. Sc. (nicht mehr an der TU Dortmund), Dr. Anke Heyder (nicht mehr an der TU Dortmund) und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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Zielorientierungen

Schon seit den Anfängen der Psychologie ist die Zielgerichtetheit des menschlichen Verhaltens ein relevantes  Forschungsthema. Unter Zielorientierungen versteht man dabei die motivationale Ausrichtung von Personen in Lern- und Leistungskontexten.  Weitere Informationen zu diesem Projekt und den kokreten Forschungen zu Zielorientierungen an der TU Dortmund ist unter der Projektwebsite zu finden. 

Ansprechpartner*innen: Dr. Linda Wirthwein und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

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COMPARE-school: Schulerfolg, psychosoziale Anpassung und subjektives Wohlbefinden

COMPARE-school ist Teil des Verbundprojektes COMPARE (Children of mentally ill parents at risk evaluation), das sich mit den Auswirkungen einer elterlichen psychischen Erkrankung auf deren Kinder befasst. Kinder psychisch kranker Eltern haben nicht nur ein erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken, sondern sie können auch Auffälligkeiten in anderen Bereichen (z. B. bezüglich emotionaler oder sozialer Kompetenzen) aufweisen. 

Ansprechpartner*innen (wissenschaftliche Leitung): Dr. Linda Wirthwein und Prof. Dr. Ricarda Steinmayr

Ansprechpartner*innen (wissenschaftliche Mitarbeiter*innen): Helene Eckert

Gefördert vom: Bundesministerium für Bildung und Forschung

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© BMBF​/​BMBF
© COMPARE​/​TU Dortmund

Experimentieren im Psychologieunterricht

Im Rahmen mehrerer Lehrveranstaltungen befassen wir uns derzeit mit dem (digitalen) Experimentieren im Psychologieunterricht. Dabei werden Experimente sowohl deduktiv als auch induktiv eingesetzt. Das Experimentieren soll das unmittelbares Erleben der Schülerinnen und Schüler fördern. Psychologische Phänomene können somit direkt in den Unterricht eingebunden werden, so dass die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert wird. Zur Durchführung dieser Experimente kooperieren wir mit mehreren Schulen. Bei Interesse an einer Kooperation können Sie sich sehr gerne an Frau Dr. Linda Wirthwein wenden (linda.wirthweintu-dortmundde).

Ansprechpartner*innen: Dr. Linda Wirthwein

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